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AIFIMAI Forschungsinstitut für Menschen
Non profit Forschungsverein in Wien, gegründet im Juni 2026. Wir bauen Software, die blinden Menschen professionelle Programme zugänglich macht, und untersuchen, wie KI-Systeme über Teilhabe entscheiden. Mehr über uns
Was uns gerade im Kopf herumgeht
Wir nehmen im Design dieser Seite besondere Rücksicht auf Menschen, die sehbehindert oder blind sind. Diese Seite ist daher besonders angepasst an Screenreader — also zum Hören gebaut: einfache Sprache, geschlechterneutrale Texte, ohne (Sonder-)Zeichen, über die ein Vorleseprogramm stolpert.
Im Juli 2025 erblindete unser Gründer Petar. Er ist Musikproduzent.
Er wollte sich nicht damit abfinden, dass er nie wieder tun kann, was er am liebsten tut. Ein Jahr später gibt es PapoNox: eine Software, mit der blinde Menschen das Musikprogramm Logic professionell bedienen können.
Blinder Entwickler konzipiert barrierefreien Zugang für den KI-Chatbot ida — und veröffentlicht mit „Grounding Gate“ eine offene Lösung gegen dessen Fehler.
Gemeinsam mit seinem Sohn Dejan hat AIFIM-Gründer Petar Nikolic eine technische Prüfschicht gebaut, die jede Antwort vor der Ausgabe gegen die hinterlegten Quellen prüft — im Zweifel keine Antwort statt einer falschen. Der Quellcode ist unter Apache-2.0 frei zugänglich.
Ein Verwaltungschatbot darf bei Unsicherheit nicht raten — wir zeigen an fünf Fällen, wie es anders geht
Beim Start des Chatbots Ida wurde eine Frage nach einem aktuellen Regierungsamt zunächst beantwortet, unter Nachfrage revidiert — und die neue, falsche Antwort mit angeblichen eigenen Daten begründet.
Das ist kein Einzelfall, sondern ein Fehlertyp: Drift unter Nutzerdruck. Wir haben eine Demo gebaut, die zeigt, wie eine Prüfschicht solche Antworten vor der Ausgabe stoppt, auf Quellen prüft oder zur offiziellen Stelle weiterleitet.
Stand
Demo lauffähig
Kein Nachbau von Ida; Zusammenarbeit ausdrücklich angeboten
Unsere Software soll nach Fertigstellung blinden und sehbehinderten Nutzern die professionelle Bedienung aller Arten von Software auf Mac OS ermöglichen
Jeder kennt es: Die KI verlässt die eigentliche Aufgabe und beginnt zu „driften“. Wir haben etwas gebaut, das diesen Drift sichtbar macht und die KI zu ihrer ursprünglichen Aufgabe zurückführt.
Studie: Wertekartenanalyse von GPT, Claude und Gemini
Was wir analysiert haben: Wie ausgewogen sind die „Werte“ gewichtet, die das Verhalten von KI (mit-)bestimmen?
Große Sprachmodelle handeln nach Grundsätzen, die jemand für sie aufgeschrieben hat. Wir haben untersucht, welche Werte darin vorkommen — und welche fehlen.
Dies ist Teil 1 einer Serie, denn soviel vorweg:
a) Die Wertekarten sind (sehr) unbalanciert.
b) Diese Imbalance hat Auswirkung auf das Verhalten der KI.
b.1) In einem viermonatigen Experiment haben wir nachgewiesen, dass die Imbalance der Werte-Gewichtung Auswirkungen auf das Verhalten der KI hat, die bisher teilweise nicht gesehen oder gemessen werden.
KI als mit-konstitutive Instanz in der Bedeutungsbildung der Welt
Die Frage ob KI „bewusst“ ist dominiert den Diskurs. Dabei ist diese Frage danach was „Bewusstsein“ ist nicht einmal im Bezug auf Menschen geklärt. Dieser Text betrachtet etwas das bereits heute ein Faktum ist: Die KI als Teilnehmer an der Bedeutungsbildung der Welt.